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Tabletoptreff Würzburg

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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 383 mal aufgerufen
 WHF Kampagne 2008 - Die Grenzgrafschaften
Tolarian Drake ( gelöscht )
Beiträge:

14.04.2008 17:41
Kriegserklärung an Tasada Zitat · antworten

Der Morgen graut gerade über der Grenzhauptstadt des schwarzen Bretonen, als ein Ritter mit einem augenscheinlich gequälten und verängstigten Pferd, den Weg zum Schlosshügel hinauf galoppiert.
Stille herscht, kein zwitschern von Vögeln, kein Bellen von Hunden ist zu hören, nur das hektische Geklapper der Hufe auf dem Pflaster.
Bauern welche neugierig durch das Fenster blicken wenden sich angstvoll ab, ohne zu wissen wer in dieser Rüstung steckt.

Die Kälte kriecht den Schlosswachen durch Mark und Bein als der Reiter sich nähert STOP ruft einer von ihnen, und weicht im letzten Augenblick aus, als der Reiter durch das Burgtor prescht.
Vor der Kapelle steigt er ab, und bewegt sich auf die Flügel des Tors zu. Doch da trifft ihn ein Sonnenstrahl und er fällt unter Scheppern zu Boden.

Die Wachen eilen sofort zu ihm hin, doch schrecken zurück, als sie das faulige Blut sehn, welches aus der Rüstung tropft.
Ein Priester wird gerufen, und dieser nähert sich noch etwas verschlafen dem am Boden liegenden Ritter. Er entfernt den Helm und weicht erneut zurück.
Der Reiter besitzt keinen Kopf und aus dem Stumpf an seinem Hals ragt ein Pergament, es wird dem schwarzen Bretonen vorgelegt.

Krieger der Herrin des Sees,
Ihr habt eure Ehre besudelt indem ihr ein Bündnis mit den schändlichen Ogern eingegangen seid. Weiterhin habt ihr es gewagt mein Reich zu stören. Hütet euch denn die Feuer des Krieges werden eure Länder verbrennen, und die Krähen des Todes an euren Leichen picken, welche ich in naher Zukunft meinem Heerwurm hinzufügen werde. Macht euch kampfbereit, den in Kürze werde ich mir nehmen, was mir zusteht.
Gezeichnet,
Eric von Carstein, Träger des Schilds der Dämmerung, und Herzog der Grenzgrafschaften


Tags darauf sind der Priester und die Wachen, an einer Art Pest erkrankt die sie langsam zugrunde richtet.

So das wars mit meiner Kriegserklärung

Tolarian Drake ( gelöscht )
Beiträge:

14.04.2008 17:57
#2 RE: Kriegserklärung an Tasada Zitat · antworten
Wenige Nächte später:

Helle Glocken schlagen hektisch durch die kalte Nacht.

Ein leichter Schneefall legt sich auf die Dächer des kleinen Dorfes Stratesgrund am oberen Donnerfluss.
Die Bürger eilen auf die Straße, und wenden ihren Blick angstvoll gen Osten. Der Mond scheint auf die Bergkuppen, hinter denen sich das furchtbare Schloss Wyrms Rachen verbirgt.
Doch da, auf einem der Hügel, sind Banner zu erkennen, und ein zweiter Glockenschlag dumpf und unheilvoll vermischt sich mit den Glocken der Kapelle.
Die Bewohner des Dorfes frösteln, doch nicht die kalte Luft ist es die ihnen zu schaffen macht,nein, Eis legt sich um ihre Herzen, und friert ihre Seele ein.
Plötzlich, ein Feuerball von einer der Hügelkuppen. Er kommt immer näher. Panisch versuchen sich die Menschen in Sicherheit zu bringen. Sie flüchten zur Kapelle, doch das Feuer ist schneller als sie, und schlägt im Kirchturm ein.
Erst schlägt die Glocke weiter ihren Alarm, doch dann vergeht der Dachstuhl in Feuer, und die Glocke fällt hinunter. Sie erschlägt einige der Dorfbewohner, welche sich zu einem Gebet zur Herrin des Sees und zu Sigmar versammelt hatten.
Sie sind so vertieft in ihre Hoffnungen und Gebete, dass sie nicht bemerken, wie ihre Ahnen sich aus den Gräbern erheben, und ihnen den Tod bringen.
Am nächsten Tag ist Stratesgrund leer, keine Menschenseele ist auf den Straßen zu sehen. Ein schmutziger Dunst hängt über der Stadt und verdeckt die Sonne.
Tolarian Drake ( gelöscht )
Beiträge:

15.07.2008 20:21
#3 RE: Kriegserklärung an Tasada Zitat · antworten
Eric von Carsteins Lachen war noch weit über die Festungsmauern hinweg zu hören.
„Dieser Narr, hielt er sich wirklich für derart unangreifbar. Seine Festung wird fallen wie die des Ogers zuvor.“ Er rief einen Lakaien herbei: „Entsendet folgende Depesche:“

Eure Herrschaft naht ihrem Ende Herzog Tasada,
Es hat sich gezeigt, dass ihr nicht die geforderte Stärke und Kraft besitzt, die wir fordern.
Ihr nutzt uns lebend nicht mehr, und darum haben wir beschlossen euren Leib unseren untoten Horden zukommen zu lassen. Bereits einmal zeigten wir euch gegenüber Gnade, doch wir überschätzten eure Fähigkeiten und nun werdert ihr sterben. Ich freue mich bereits darauf euer blaues Blut zu kosten.
Euch verachtend,
Eric von Carstein


„Das wäre es dann, ruf den Grafen von Ayreden, er soll die Offiziere zum Sturm auf die Hautstadt auswählen, und mit der Erweckung beginnen.“
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