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Dieses Thema hat 7 Antworten
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 WHF Kampagne 2008 - Die Grenzgrafschaften
Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


Beiträge: 317

05.04.2008 18:40
Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
Hier werdet ihr die Geschichte und Info über den Stamm der Nachtgoblins mit dem Namen: Fungusmampfas!

Name des Waaaghbosses: Gribbäl der Verschlagäne
_________________________________________________________________________________________________________

Gribbäl stand auf den Hügeln, in der Dämmerung und sah auf verkohlten Überreste der imperialen Stadt.
Seine Jungs hatten alle Einwohner getötet und plünderten nun die Siedlung. Die verstümmelten Leichen
der Verteidiger liegen überall in den Straßen.
"Gutä Kampf! Dat wird den Menschänz lähren, sich mit miä anzulegen." , sagte der Waaaghboss
Gribbäl laut zu sich. "Die sollen wißän, wär hiä dat sagen hat.".
Er tätschelte liebevoll sein Snotling Haustier Gnibbl, der ihm einen imperialen Helm gebracht hatte.
Der Helm war viel zu groß für den Snotling. Gnibbl versuchte sich trotzdem den Helm aufzusetzten,
was ihm nicht gelang. Er verlor das Gelichgewicht und kullerte mit dem Helm den Hügel hinunter.
Gribbäl lächelte über die Bemühungen des Snotlings und entblößte eine Reihe gelblicher spitzer Zähne.
Dann hörte er laute Rufe aus der Siedlung. Einige Goblins prügelten sich um ein Schwert
eines gefallenen Menschänz. Der Streit dauerte nur kurz, den einer der Orks nahm sich
das Schwert und machte es zu seinem Eigentum, indem er einige der Goblins Ohrfeigen und Fußtritte verpasste.

Es wurden immer mehr guturale Rufe laut aus den Rängen der Orks und Goblins
und schon nach wenigen Sekunden uferte sich der Streit um ein Schwert in eine
riesige Schlägerei aus. Mit beiden Händen massierte sich Gribbäl den Kopf.

"Mork und Grok habä unz mit fielen Gaben beschänkt. Diesä Kampf wird meinä Jungz stärkä machn
und schon bald, werdä ich, wie där legendäre Grom, die Welt der Menschänz zertrümmerän und sie
meinäm Waaagh! einverleibän"
, flüsterte Gribbäl "und dann kommän noch mär
Orkz und Gobbos zu miär. Dann wiärd mein Waaagh! unaufhaltsam sein."


Eine große, gebeugte Gestalt geht den Hügel nach oben. Mit der Hand auf einen langen Stab gestützt.
Angekommen auf dem Hügel, verbeugt er sich vor dem Nachtgoblin. "Mächtiga Gribbäl." sprach der
Ork-Schamane. Sein weißer Bart und der Blick seiner Augen zeugen von viel Weißheit. "Trugnuk, Sprachrohär des großän Grünän, was habän Gork und Mork zu meinäm Erfolg zu sagen?" fragte der Waaaghboss.
Der Schamane antwortete:"Großa Anführa, in´ner Vision hab ich den Willn der Götter gesehn.
Die Bartgesichtr werdan in großa Zahl aus den Bergen kommen und auch die Spitzohrn werdn sich euch´n Weg stellen."
Bei dem Wort Spitzohräns läuft Gribbl ein eisiger Schauer über den Rücken.
"Die Götta sagn, dat ihr euch den alten Feinden stelln müsst, aber auch neue Herausforderungn, werdn auf euch wartn." Mit diesen Worten senkt der Schamane sein Haupt und geht den Hügel wieder hinab.

"Unsär Stamm war schon immä hiär und wiärd es auch immer sein."
sagte der Waaaghboss zu sich.
"Und wiär werdän noch hiär sein, wänn die Menschänz schon längst tot sind."


Mit einem, für Goblins, lauten Waaagh!-Schrei, machte Gribbl seine Jungs darauf aufmerksam,
dass ein neuer Kampf bevorsteht.

Zufrieden blickt Gribbäl auf die zerstörte Stadt. "Ich werdä der neuä Grom werdän."



______________________________________________________________________________________________________________________

So hier komm nun etwas zur Geschichte der Fungusmampfas und deren zwanghaften Pilzkonsum:

Imperiale Aufzeichnungen über den Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Klaus Schwarz aus Nuln, Reisebericht im imperialen Jahr 2515 :

Während meiner Reise durch den westlichen Teil der Grenzgrafschaften, hörte ich in den Dörfern nahe der alten westlichen Seidenstraße Gerüchte über einem Nachtgoblinstamm, der sich die "Fungusmampfas" nennen soll. Einem Nachtgoblinwaaaghboss soll es gelungen sein, viele Orks auf seine Seite zu holen. Kein Ork würde sich freiwillig von einem Goblin kommandieren lassen. Meist ist es eher genau umgekehrt. Orks unterdrücken die Goblins durch ihr Stärke. Wie kann ein Goblin dies geschafft haben?

Ich reiste weiter in Richtung des schwarzen Gebirges. Dort suchte ich nach weiteren Dörfern oder Zwergensiedlungen, die diese Berichte bestätigen würden.
Als ich in einer kleinen Höhle wegen einem Unwetter Schutz suchte, entdeckte ich einen merkwürdigen Pilz mit einer lila-blauen Färbung. Ich nahm ihn mit, da einer meiner Kollgen, ein Mykologe ist und er bestimmt sagen könnte, was dies für eine neue Sorte ist. Erschöpft von der langen Reise, wurde aus dem kurzen ausruhen ein langer traumloser Schlaf.

Als ich aufwachte war ich von Grünhäuten umgeben. Von ungefähr 6 mehr als mannshohen Orks mit so großen Waffen, dass nicht mal 2 Mann diese hätten heben können. Ich sprach ein leises Gebet zu Sigmar und wartete auf meinen Tod. Einer der Orks kam näher und durchsuchte mich. Als er den Pilz in meinem Rucksack fand, hatte ich das Gefühl, als würde der Ork sich darüber freuen. Seine Begleiter bemerkten, dass er meinen Pilz in der Hand hatte und aufeinmal schrien sie sich an.

Erst hoben sie ihre großen grünen Hände zu einer Drohgebärde, dann fingen sie an untereinandere zu kämpfen. Ich nutze die Gelegenheit, um davon zurennen. Sie beachteten nicht einmal meine Flucht. Als ich sicher war, dass sie mich nicht mehr verfolgen, lehnte ich mich gegen einen Felsen und atmete tief durch.

Diesen gierigen Blick nach den Pilz in den Augen der Orks, erinnerten mich an die armen Menschen, die süchtig nach Opiaten sind. Kann es sein, dass dieser Goblin die Orks mit Pilzen sich gefügig gemacht hat?

Ich kehrte jedenfalls nach Nuln zurück und erzählte dort von meiner Entdeckung. Ich erntete nur Spott und Gelächter meiner Kollegen. Als aber nach einigen Monaten die Berichte über zerstörte Dörfer und vernichtete imperialen Armeen zu uns drangen, verstummte das Lachen und die Furcht umklammerte unser Denken.

Dieser Waaagh! muss aufgehalten werden. Sonst erleben wir, wie ein weiterer Gromwaaagh! unsere Lande verwüstet.


Buch: "Die Grenzgrafschaften, meine Reise durch die unsicheren Lande" von Klaus Schwarz, erschienen im Verlag von Nuln für den Preis von nur 2 Kupferstücken.


Das große Grüne ist überall.
Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


Beiträge: 317

09.04.2008 18:42
#2 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
Zurück in der Hauptstadt der Fungusmampfas, einer alten Zwergensiedlung, wartet Gribbäl auf die Rückkehr seiner Späher. Hoch oben in einem riesigen Pilz, haben seine Arbeiter eine Kammer errichtet mit einem Thron aus Gold, von wo aus der Nachtgoblin sein Reich
regiert.

Die Tür zur Kammer wird aufgestoßen und ein verdreckter Ork betritt schnaufend den Raum. "Boss, wir ham im Nordn Spurn von den Stumpenz gefundn. Sie ham schon viele Gobbos und Orks weggemoscht und im Südn kommn de Spitzohrn´s."

Mit wutverzerrtem Gesicht erhebt sich der Waaaghboss von seinem Thron und stapft zu einem kleinen Tisch in der Nähe, auf der eine einfache Karte der Grenzgrafschaften liegt.

"Wo genau sin dä Spitzohräns und dä Bartgesichtn?". Der Ork kommt mit gesenktem Haupt zum Tisch. Er kratzt sich zuerst am Kopf und zeigt schließlich auf den nördlichen Teil der oberern Südstraße und auf den südenwestlichen Teil der alten Seidenstraße.

"Wo gänau sin die dänn jetz?" Gribbäl packt den verdutzten Ork am Kragen und zieht ihn zu sich herunter.
"Äh, da im Nordn sin de Stumpenz un im Südn de Spitzohrns."

Gribbäl lässt den Ork los und stampft zurück zu seinem Thron. Der Ork folgt ihm mit einem angemessenen Abstand.

"Äh, Boss?".
Wat is dänn jätz wiedär?.
"Wat machn mer jetz Boss?"

"Wiär wartn ärstmal ab. Wat machn de Mänschenz?". Der Goblin lies sich auf seinen Thron herabsinken und nahm eine für ihn angenehme Sitzposition ein.
"Die haun alle ab, Boss.".
Gribbäl richtete sich auf,"Wat, wieso dän dat?" .

"Da is wat los im Ostn, Boss. Die Schamann sagn, dat irgendn so´n böses Zeug da is.". Angst schien auf dem Gesicht des Ork.
Mit dem Wink seiner Hand meinte Gribbäl, "Solltä diesäs bösä Zeug kommn, dann mosch mer dät einfach weg und jätz verschwindä.". Bei dem Anblick von Angst auf dem Gesicht des Ork wurde Gribbäl übel.

Der Ork verbeugte sich und verschwand.

Gribbäl schaute aus seinem Fenster auf die andere Seite der Höhle. Dort war von seinen Arbeitern eine alte Zwergenstatue umbehauen worden. Fürher zeigte sie den Gott der Zwerge. Heute die Fratze des Waaaghbosses.

Unter der Statue gingen die Grünhäute ihrem Tagewerk nach, dass meist aus Schlägereien, Essen und Schlafen bestand.

"Dä Grafschaftn gehörän miär. Un´keinär wiärd se mer wegnähm."
Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


Beiträge: 317

06.05.2008 21:46
#3 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
In seiner Hauptstadt lauschte Gribbäl den Neuigkeiten von seinen Spähern über die Vorkommnisse in den Grenzgrafschaften.

"Boss, wir ham ne Nachricht von de Großntypn bekom. Sie wolln Menschänz stampfen gehn." Der große Schwarzork neben dem Thron packte den kleineren Ork und schleuderte ihn durch durch die große Eingangstüre nach draußen mit den Worten, er solle noch mehr Informationen holen, bevor er sich hier wieder blicken lässt.

Gribbäl hatte gelassen die Neuigkeiten des schmutzigen Ork, mit seinem persönlichem Leibwächter Grarg Einaug, gelauscht.

"Boss, was meinsde? Solln wir mal en paar Menschänz kloppn gehn? De Boyz wolln auch mal wiedr andre Gegna als Spitzohrn und Stumpenz...."

Mit einer Handbewegung brachte der Goblin den Schwarzork zum schweigen. Er steht von seinem Thron auf und geht nachdenklich durch den Raum. Seine lange schwarze Kapuze fiel ihm tief ins Gesicht, so dass nur seine große Nase daraus hervorschaute.

Nach einigen Minuten rief er nach den Schamanen, um die Götter für den bevorstehenden Kampf gegen die Zwerge, milde zu stimmen. Seine Generäle kamen eine Stunde später.
Er gab ihnen Anweisungen welche den Bretonen betreffen und schrei sie an sie sollen sich auf den Weg machen.



Einige Tage später....

Der Morgen graute über dem kleinen Städtchen Riva, als der Bauer Helmut sich aus dem Bett quält um die Felder zu bestellen und sich um das Vieh zu kümmern. Er mußte ganz allein für seine 4 Kinder sorgen, nachdem seine Frau vor 2 Wintern an einer Krankheit gestorben war. Die Stadt war umgeben von Hügeln, auf denen das dürre Vieh graste.

Er zog sich an und weckte seine Kinder. Mit müden Schritten ging er in die Küche und bereitete das Frühstück vor. Er schaute in seine Vorratskammer.... und fand nur noch einen Sack Bohnen und 3 Tage altes Brot.

"Schon wieder Brotsuppe." schimpfte er vor sich hin, "Wir nagen am Hungertuch während sich der Adel mästet und uns mit ihren Steuern auch noch das letzte aus uns rauspressen. Das Leben ist wirklich schön."



Als er zur Tür raustrat, hörte er einen dumpfen Schlag, der von weit herzukommen scheint. Er schenkte dem Geräusch keine Beachtung. "Bestimmt war des wieder Heinrich, der Trunkenbold."

Der Schlag kam noch einmal... und dann wieder. Nun horchte er auf. Was war den das? dachte sich Helmut erschrocken. Die Schläge kamen näher und die Schläge wurden rythmischer. Nun wußte er was für ein Geräusch das war.......Trommeln.

Er rannte zu seinem Haus und brüllte zu seinen Kindern, Kinder, kommt schnell her!
Die Geräusche kamen immer näher. Seine Kinder rannten aus dem Haus und fragten ihren Vater was er denn wolle und was das für merwürdige Geräusche sind. Klopft an die Tür unserer Nachbarn und sagt ihnen sie sollen herkommen und beeilt euch gefälligst!
Helmut ließ keine Widersprüche zu und die Kinder machten sich auf den Weg.

Er schaute auf die Hügel und sah einige große Gestalten dort. Mit jedem Augenblick wurden es mehr und mehr. Unfähig sich zu bewegen vor Angst sah Helmut, wie sich die Menge teilte und eine noch größere Gestalt hervor trat.

Sie war komplett in eine Rüstung gehült und trug eine große Axt in den Händen.

Die Gestalt reckte die Axt in die Höhe und stieß einen lauten Schrei aus.

"WAAAGH!"

Nach einer halben Stunde war die Stadt dem Erdboden gleichgemacht. In der ehemaligen Mitte des Dorfes gegenüber der verbrannten Kirche, hatten die Orks eine große Stange plaziert und sie mit grausigen Trophen geschmückt.

Der Krieg gegen die Bretonen hatte seine ersten Opfer gefordert.




So das ist meine Kriegserklärung an den Bretonen.
Die ab nächster Runde in Kraft tritt ^^


Das große Grüne ist überall!
Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


Beiträge: 317

10.06.2008 22:54
#4 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
Gribbäl spielte mit seinem Schwert. Er drehte den Knauf und das Schwert drehte sich um seine eigene Achse. Sein rechtes Auge zuckte die ganze Zeit. Das knirschense Geräusch der Klinge auf dem Stein, lies den Ork, der vor dem Thron kniete, zusammenzucken. Seit seiner Schlacht gegen die Spitzohren, war Gribbäl einfach nicht mehr er selbst. Zugegeben, er war schon immer etwas verrückt oder hatte den einen oder anderen Gork Komplex, aber seit seinem knappen Überleben nach der Schlacht hatte er sich sehr verändert.

Grag war es egal. Seit seiner Schlacht gegen die Elfen hatte er tiefe Beinwunde erlitten, die ihn in seiner Bewegung einschränkte.Die Wunde wollte einfach nicht richtig heilen. Um den Schmerz zu vergessen, tötete er einfach mal so einen Goblin, Snotling oder Ork nur so zum Spass.

Eine weitere Person war noch anwesend im Raum. Sein Gesicht mit einer langen Kapuze verdeckt, hielt er in seiner linken Hand einen knorrigen Stab mit Schrumpfköpfen.

"Rargh!" ... Ein schmatzen war zu hören als die Klinge den Kopf des Orks von seinem Körper trennte und dieser auf dem Steinboden aufschlug. "Dä Ogäz vom Koppbrechästamm werdä ich allä töt lassn für ihrän Verrat."

Der Schamane mit dem Stab, kam zum Thron und legte beruhigend Hand auf die Schulter des Goblins.

"Sschh, nur mit där Ruhä, Mächtigä. Hiär. Futtät doch ertmal eurä Medizin." Er Waaghboss riß dem Schamanen den Pilz aus der Hand und stopfte ihn sich in den Mund.

Der Schamane trat zurück und versucht sich seinen Ekel nicht ansehen zulassen, während der Waaghboss mit einem lauten Schmatzen und offenen Mund den Pilz aß. Viele feuchte Pilzstücke fielen ihm aus dem Mund und landeten auf dem Fußboden.

Nach einer Weile wurde die Bewegung des Waaaghbosses immer fahriger, langsamer ..... ruhiger. Einige Augenblicke später war der Waaghboss auf seinem Thron eingeschlafen. Speichel kam aus seinem Mund.

Der Schamane blickte zu Grag.

Bald schon, werdä ich hier dä Boss sein. Ich brauchä nur noch etwas Zeit. Nur noch etwas mähr Zeit. Die Ogär scheinän ihren Wert zu verlierän. Vielleicht sollten wir mit den Spitzohrn nen´Waffenstillstand vereinbarn. ... Aber alles zu seiner Zeit.

Der Schamane kicherte vor sich hin.

Grag verdrehte die Augen. Goblins..... dachte er sich. Wenn ich ihre Pilze nicht brauchen würde, hätte ich se schon alle getötet und nen richtigen Waaagh! anfangen.

Mit einem leisen Seufzen, ging Grag aus dem Raum um seine Axt zu schärfen... und einige Goblins zu töten.
Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


Beiträge: 317

10.07.2008 11:35
#5 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
Schnippl kam von seiner kleinen Odysse abgemagert und erschöpft zurück. Alles war zu seiner Zufriedenheit verlaufen. Er hatte es geschafft mit den Ogerbewzingern einen Pakt einzugehen. Nun konnte er sich voll und ganz auf seinen Putschversuch konzentrieren.


Er stieg die Stufen seines Turms hinauf. Dort wartete auch schon eine kleine Gestalt, sein Haussnot. Er hatte vor der Tür gewartet und hatte von irgendwoher einen Ring besorgt. Da war Schnippl egal. Er wollte nur noch was essen, trinken ud danach auf sein Moosbett.

Nach 3 Tagen war Schnippl wieder auf dem Damm. Als er gerade aufstehen wollte, wurde die Tür aufgetreten und eine zornige grüne Gestalt kam durch die Tür, die genauso groß war wie er selbst....Gribbäl. Ach ne, där hät doch wartn könn. dachte sich Schnippl.

"Wo warst de solange Schnippl? Bewäg dich gfälligst. Wir habn heut noch viel voär." brüllte der Waaaghboss.
"Ja Boss, ich bin gleich da."


Der Waaaghboss ging mit Schnippl in die Squighöhlen. Die Menschen würden es einen Stall nennen. Nur statt Pferden gab es kugelrunde Bälle mit kleinen Füßen, ohne Arme, kleinen glubschaugen aus denen alles andere als Intelligenz sprach und mit sehr großen Mündern.

Er hörte schon das Schnappen im Hintergrund und panische Snotlingschreie, die nach einem Schnappen verstummten.

Da kam ihm eine Idee, wie er Gribbäl loswerden konnte........

Hey Boss, wat hälsde davon mit dä Suqigs nen Ausflug zu machn und dabei nebenher en paar Stumpenz zu moschen. Da kann mä gut Aggressionän abbaun..

Die Augen des Waaaghbosses verengten sich und er schaute Schnippl an. Dann stößte er ein Lachen aus "JA, dat mär mal wat. Ich hab schon lang keine Stumpenz mähr gemoscht."

Sie ließen sich 2 große Höhlensquig satteln. Während der Waaaghboss über die stumpenz sich lautstark ausließ und mit dem Schwert nach nur ihm sichtbaren Figuren stach, gab Schnippl dem Squig des Waaaghboss eine dunkelgrünen Pilz, den er aus seiner Kutte hervorholte. Der Squig schnappte nach dem Pilz und fraß diesen.

In ein paar Minuten würde der Pilz bei dem Squig wirken und dann wird der Waaaghboss sein grünes Wundä erleben.

"Boss, wiär sind startklar" rief einer der Squighüta.

Der Waaaghboss bestieg sein Reittier und danach erst Schnippl.

Dann hüpften die Squigs los. Mit einem Boing.


Nach einiger Zeit zeigte der Pilz seine Wirkung. Der Squig des Waaaghbosses hüpfte immer schneller und sprang in einen Seitentunnel, der in das Gebiet der Zwerge führte. Schnippl hüpfte in einem immer kleineren Abstand hinter ihm her.


Nach weiteren 5 Minuten hörte er schon den Klang der Spitzhacken der Zwerge. Dann konnte er auch schon die guturalen Laute der Zwerge hören. Er konnte den Waaaghboss in einiger Entfernung ausmachen. Der Klang der Spitzhacken verstummte und er konnte die ersten Zwergenschreie hören, die den Waaaghboss entdeckt hatten.

WAAAGH! konnte Schnippl ihn schreien hören. Dann kamen auch die ersten Kampfgeräusche an sein Ohr. Es waren 6 Zwerge, die mit ihren Spitzhacken sich gegen den Waaaghboss verteidigten. Ihre Gesichter waren rot vor Zorn und sie hatten kurze Bärte. Einer der Zwerge löste sich von der Gruppe und rannte in den gegenüberliegenden Tunnel.

Mitlerweile war einer der Zwerge schon tot und Gribbäl hatte ein tiefen Schnitt in der Seite, aus dem Blut floss.

In den Kampflärm mischte sich der Klang einer Glocke. Die mit einem lauten Bimmeln den Kampflärm übertönte. Nur der Todesschrei eines Zwerges, übertönte die laute Glocke.

Nach einigen Sekunden mussten die Zwerge sich zurück ziehen, da immer mehr von ihnen durch die Klinge des Waaaghbosses und das Schnappen seines Squigs fielen.

Als die Zwerge flohen, machte der Waaaghboss diese ohne Gnade nieder. In seinem Wahn hüpfte der Waaaghboss mit seinem Squig in die gegenüberliegende Höhle und war aus den Augen von Schnippl verschwunden.

"Da wärdn dä Stumpenz wat zu tun haben" grinste Schnippl. Um sicherzugehen das der Waaaghboss wirklich nicht zurückkommen würde, müsste der Pilz bald den Squig einen netten Kreislaufkollaps bescheren. Ohne seinen Suqig würde der Waaaghboss von den Zwergen überwältigt werden.

Mit einem Grinsen hüpfte Schnippl zurück zur Hauptstadt. Dort kann ich mich nun zum Boss ausrufen lassen. Durch den Tod Gribbäls, gab es niemanden der Anspruch erhebn konnte. Sollte es einen geben, würde er ihn verschwinden lassen.


Bald wird der Waaagh wieder erstarken und seine Feinde zerschmettern.
Morchella esculenta Offline

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07.08.2008 09:45
#6 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten

"Dä Spitzohrns kommn. Die sin bald vorm Tor."

Diese Nachricht verbreitete sich wie ein Buschfeuer unter den Goblins. Die Anarchie in der Hauptstadt wurde immer schlimmer. Viele zweifelten schon an ihrem neuen Waaaghboss und wünschten sich den Alten wieder zurück. Schnippl war mit seinen Vorbereitungen gegen die Zwerge vollens beschäftigt und hatte gegen die Elfen die Hauptmasse seiner Orks geschickt.
Die Elfen hatten die Orks durch ihre Zuberkunst und ihre Fernkämpfer so stark dezimiert, dass die Orks an einem Schildwall aus silbernen Rüstungen zerschmettert wurden. Es hatte keine Überlebenden bei den Orks gegeben und nur einige Goblins waren entkommen.

Schnippl kam schon der Angstschweiß auf die Stirn, wenn er nur an einen Elfen dachte. Ihre Gesten, ihre Mimik und dieser komische Geruch, der Ihnen anhaftet.... Zwerge warem ihm als Gegner lieber. Da gibts wenigstens nen guten Kampf.


Von den komischen Bleichhäuten hatte er noch nichts mitbekommen. Die Zwerge marschierten auf seine Stellungen zu und ihm blieb nur wenig Zeit. Wenn die Bleichgesichtas sich nicht rühren würden, dann musste er sich entweder den Zwergen oder Elfen ergeben..... keine allzu guten Alternativen.

Sie nahmen sein Reich Stück für Stück auseinander... Er sah schon die Elfen im strahlenden Silber durch seine Hauptstadt laufen und seine Jungz in Ketten als Sklaven.

Irgenwas musste er tun.... und er hatte so wenig Zeit.

Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


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20.08.2008 21:10
#7 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten

Die Schlachten gegen die Zwerge waren katastrophal für die Goblins gelaufen. Beide Armeen wurden zerschmettert... und Schnippl ist nur knapp dem Tod entronnen.

Diesä blödän Nachknbeißa!!! schrie Gribbäl in seiner Wut und ein geworfener Teller zersprang an einer Wand. Alle seine Pläne, Wünsche, Träume....
Wat hab ich miär nur dabei gedacht.... Diesä blöd´n Nacknbeißa.

Ein Elf gekleidet in strahlendem Silber war vor einer Stunde bei den Stadttoren gesehen worden. Noch bevor die Schleudaz ihn erfassen konnten, war er verschwunden. Zurück blieb nur eine Botschaft vom Anführer der Elfen: Prinz Allurion von Saphery.

Das Pergament war so fein, die Buchstaben darauf zierlich und es roch fürchterlich nach Elfen. Blluhhä!

"An das grüne Gewürm,

Prinz Allurion von Saphery, Kommandant und inspiriender Anführer der Elfenlegion in den Grenzgrafschaften fordert euch auf zu kapitulieren und eure Waffen niederzulegen. Ihr werdet als Vasallen (ich find dat hät ehär Sklavn heißn soll) überleben. Kapitulation wird belohnt, Widerstand wird bestraft.

gezeichnet

Prinz Allurion von Saphery"

Gribbäl wiederstand der Versuchung es einfach auf den nächsten Snotlinghaufen zu werden. Noch mehr wollte er es den allen für seine Schmach heimzahlen.

Ihm blieb keine andere Wahl.....

Morchella esculenta Offline

Ordensmeister


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05.10.2008 12:02
#8 RE: Nachtgoblinstamm der Fungusmampfas von Morchella Esculenta Zitat · antworten
[i]"Abä Boss, warum solln ´mer unz waschn? Wir werdn doch sowieso wiedr schmutzig?"[/i]
[i]"Wat? Zahnhygienä? Wat den dat?"[/i]
[i]"Du stinkst abä grässlich! Wat it dat fürn Zeuch?""Parfüm."[/i]

Diese blöden Elfen, mit ihren blöden Rofer... Refro...ZEUGS!
1.Es müssen Fenster in die Höhlen gebaut werden, damit frische Luft reinkommt.
2.Alle Goblins, Orks und Snots müssen sich mindestens einmal in der Woche waschen. Und zwar mit einer Seifenmarke die es nur in Saphery gibt.
3. Nackt rumlaufen ist verboten.
4. Der Genuss von Pilzbier ist ab jetzt nur noch in Maßen genehmigt.
5. Mit Squigs auf Leute draufspringen ist nicht mehr gestattet. (Wo bleibt den da der Spass?)
...


Schnippl lief mit rot-grünlichem Kopf in seinem Thronsaal herum. Die blödn Spitzohrn. Die machen aus unserem schönen Heim... was elfisches. Ich kann dieses Stinkezeugs, das die Elfn Parfüm nennen, nicht mehr riechn. Wo ist nur der schöne Gammelgeruch hin? Er ging zu seinem Fenster, wo er einen Blick auf die Straße werfen konnte. Die Orks und Goblins liefen in Reih und Glied auf den Wegen herum."[i]Es is allez so...so... ordentlich.[/i]" Überall standen Elfen mit Masken herum und erschossen alle, die in einer Schlägerei verwickelt sind, nachdem sie es erst noch mit Psychologie versucht hatten, was einigen Elfen schnell gespaltene Köppe einbrachte.

Eine Stimme rief zu ihm:
[i]"Es ist Zeit für euer Bad."[/i]

Er drehte sich um und erblickte 3 Elfen. Er hatte sie nicht gehört, wie sie hereingekommen sind. 2 Elfen trugen eine große beidhändige Axt auf ihren Händen und Löwenfelle über ihren silbernen Rüstungen. Sie waren kleiner als Schwarzorks, aber immer noch größer als normale Orks und ihr Blicke ließen Schnippl schaudern. Der andere Elf, eigentlich eine Elfin, trug einen langen schwarzen Umhang, der ihre Lederrüstung verdeckte. Geschultert trug sie einen langen Bogen und an ihrer rechten Seite hing ein zierliches Elfenschwert. Sie war kleiner als ein Ork, aber vor ihr hatte er am meisten Angst. Sie roch noch viel seltsamer als die anderen Elfen und zu allem Überfluss überwachte sie jeden seiner Schritte.

[i]"Wat, wieso? Hab im letzt Jahr gebadet."[/i] Aber nur weil er in einen Fluss gefallen war.

Die Elfen standen nur da uns sahen mit Verachtung auf den Goblin herunter. Schnippl wünschte sich, dass Grag hierwäre. Die Elfen hatten vor ihm Angst wegen seiner Größe und seiner fürchterlichen Narben in seinem Gesicht. Aber Garg war nicht hier.

Die Elfen hatten die Schwarzorks als eine Art von Ordnungstruppe eingesetzt, die sie mit freuden nachgingen. Meistens verprügelten sie die Goblins oder die kleineren Orks. Und Grag war der Fleißigste von allen.

[i]"Nun kommt schon. Ich habe noch etwas anderes zu tun, als auf einen kleinen grünen Wicht aufzupassen."[/i] sagte die Elfe und legte betonend die rechte Hand auf das Schwert.

Widerstrebend folgte Schnippl. Während er von den beiden anderen Elfen in die Wanne geworfen wurde, begann die Elfeschon auch mit einer Aufstellung seines Tagesablaufs und die Einzelheiten auf den Überfall gegen die Vampire.

Während Schnippl immer wieder versucht aus der Wanne zu steigen, dachte er sich:
[i]Langsam glaube ich der Tod is gar nicht so schlimm.[/i]

Seine Gedanken änderten sich, als einer der Elfen mit einer großen Bürste kam und begann ihn von oben bis unten abzuschrubben, während der andere ihn immer wieder in die Wanne zurückschubste.
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